Dienstag, 15. Mai 2018

Estricharbeiten und Eigenleistung

Nachdem die Arbeiten der Elektriker und Klemptner erledigt waren, kam auch schon der Estrichleger.

Am ersten Tag wurde die Dämmung und Randdämmung des Estrichs verlegt. Ein paar Tage später kam dann ein 3 Mann Trupp der Firma und im Nu war der 1. Stock innerhalb eines Tages erledigt. Am nächsten Tag wurde dann das Erdgeschoss fertiggestellt.





Die Jungs hatten sich etwas verkalkuliert und hatten zuviel Estrichsand mitgebracht. Diesen können wir nun im Garten weiterverarbeiten :-)

Nach der ersten Trockungsphase von ein paar Tagen war der Estrich dann begehbar und die Heizung wurde montiert. Da wir das gesamte Erdgeschoss in Eigenleistung fliesen, mussten wir den Bereich im Technikraum wo die Heizungsanlage steht jetzt schon fliesen.

Die Aufwärmzeit dauerte insgesamt 21 Tage. Hierbei wurde uns von holz & raum eine detailierte "Lüftungsanweisung" an die Hand gegeben. Am Anfang waren wir wirklich erstaunt, wieviel Feuchtigkeit sich an den Wänden und Fenstern abschlug, aber wir konnten von Herrn Vieler beruhigt werden und technisch eingewiesen werden in die Thematik und das dies normal ist.


Nun begann das Fliesen.......


Im großen und ganzen waren wir jedoch mit der Arbeit des Estrichlegers nicht zufrieden. Da wir das gesamte Erdgeschoss im Anschlussin Eigenleistung gefliest haben, fiel uns die Unebenheit des Erdgeschosse auf. Teilweise hatten wir so große Höhenunterschiede, das wir bis zu 2 cm Fliesenkleber verwenden mussten umd alles im Wasser zu haben. Nicht zuletzt die Arbeit, auch die Kosten sind hier leider etwas explodiert!

Wir haben uns für recht große Fliesen entschieden dabei muss gesagt werden das man diese am besten mindestens mit 2 Mann verlegt.




Nachdem die Wände ordentlich verputzt waren, konnten wir endlich alles streichen. Es lagen insgesamt ca. 800 qm Streicharbeiten vor uns. Hier würden wir jedem empfehlen, dies als Eigenleistung zu machen. Wir haben das gesamte Haus innerhalb von ca. 3 Tagen mit 4 Mann geschafft.
 
Danach ging es nahtlos mit den Böden im Obergeschoss weiter. Dabei haben wir uns für Laminat entschieden, dass zu unserer späteren Holztreppe passt. Das Verlegen ist kinderleicht und jedem zu empfehlen dies in Eigenleistung zu erledigen.


Da wir einen Handwerker in unserer Familie haben, entschieden wir uns die Bäder ebenfalls in Eigenleitung zu erledigen. Hier wurde bei den Klemptnerarbeiten bereits die Vorinstallation durch Fa. Pletzinger erledigt.... der Rest liegt an uns. Hier muss gesagt werden, dass wir die Fertigstellung der Bäder etwas unterschätzt haben. Dies dauert länger als gedachte, da man leider ja auch noch nebenbei der regulären Arbeit nachgehen muss..... :-)

Bilder nach Fertigstellung folgen natürlich

Dienstag, 13. März 2018

Der Innenausbau beginnt

Nachdem die Jungs innerhalb von 2 Tagen das komplette Haus inkl. Dach aufgestellte hatten, war es mit Ihrer Arbeit an unserer Baustelle jedoch noch nicht vorbei.

Der Bautrupp war noch ca. 2 Wochen nach Hausaufstellung mit diversen Arbeiten im und am Haus beschäftigt. Untergebracht waren die Jungs im Nachbarort in einem Hotel, sodass die allmorgendliche Anreise auch nur ein paar Minuten in Anspruch nahm. Jeden Tag pünktlich um 07:15 Uhr waren sie vor Ort und begannen auch sofort mit der Arbeit. Eine kurze Mittagspause war das einzige was sie von der Arbeit abhalten konnte, bis sie dann etwa täglich gegen 18 Uhr erst die Baustelle verließen.






Zu den Arbeiten die nun getätigt wurden zählten Verbauen der restlichen ÖKO-OSB Platten im gesamten Haus (die meisten sind schon ab Werk verbaut), feste Verschraubung des Hauses mit der Bodenplatte, Abdichtung an den unteren Seitenwänden und die Abdichtung des Daches (Luftdicht zwischenWand und Dach).

Noch in der gleichen Woche kam erstmalig der Dachdecker und montierte die Zinkdachrinne sowie die Fallrohre. Der Dachdecker war jedoch nicht der Zuverlässigste! Eigentlich war die Verlegung der Dachpfannen direkt in der Hausstellwoche geplant, konnte aber nicht eingehalten werden.



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Auch kam dann zum Glück frühzeitig der Netzbetreiber und montierte unseren Dachständer.






 Nachdem dann der Montagetrupp von h&r fertig war, kam nahtlos der Fa. Pletzinger und begann mit den Elektroarbeiten, die erstaunlicherweise innerhalb von nur einer Woche abgeschlossen waren. Hiebei wurden dann noch Fragen bezüglich der Anbringung von Steckdosen, Lichtanschlüsse usw geklärt.










Innerhalb einer Woche dann nahm unser Häuschen langsam auch innen Form an und es wurde immer "gemütlicher".

 Denn innerhalb einer Woche rückten der Klemptnertrupp Pletzinger und der Verputzertrupp an. Auch hier konnten immer Fragen auf der Baustelle geklärt werden. Mit einer Ausnahme der Verputzer (Russen), denn hier erfolgte die Verständigung mit "Händen und Füßen" :-) Aber der Kontakt war immer freundlich und witzig und das kann man von allen Trupps die wir bisher da hatten behaupten.



Jetzt kam endlich auch mal der Dachdecker zum Zuge und deckte das Dach immerhalb von einem Tag komplett ein. Dazu muss man aber fairerweise auch sagen, dass das Wetter nicht immer mitgespielt hat. Acht Wochen nach Hausstelldatum sind jedoch immernoch nicht alle Dachdeckerarbeiten (Dachüberstand Eingang und Dachabdichtung des Erker) erledigt und wir wurden immer wieder vertröstet.




Dienstag, 23. Januar 2018

Es ist soweit..... UNSER HAUS KOMMT!

Der Stelltermin wurde auf den 16. Januar datiert. Bereits am Vortag kam ein Mitarbeiter von H&R und führte erste Vorbereitungen durch (Abkleben der Bodenplatte, Ausnivellierung).

Dann am 16. Januar war es soweit. Bereits schon um 06:30 Uhr rückten die Jungs samt Kran an und schon ab 07:30 Uhr rollten die ersten Sattelzüge mit unserem Haus an. Von nun an ging es Schlag auf Schlag, in einer wahnsinns Geschwindigkeit wurde die ersten Teile unseres Hauses montiert und ruckzuck war der erste Sattelschlepper entladen und unser gesamtes Untergeschoss stand fertig montiert da.


Die Montagecrew war wirklich sehr fleißig und motiviert, sodass noch nicht mal eine richtige Pause gemacht wurde. Selbst die Erbsensuppe von Mama wurde abgelehnt mit der Begründung: "Keine Zeit!"😂
 
So konnte es am zweiten Tag weitergehen und das Obergeschoss sowie das Dach fertiggestellt werden. Danach konnte die Crew dann im Inneren weiter machen ohne nass zu werden.

Eine erste Bestandsaufnahme mit dem Bauleiter erfolgte dann schon am 3. Montagetag. Hierbei konnten offene Fragen geklärt werden sowie der weitere Ablauf abgesprochen werden. Die Kommunikation bei H&R mit unseren Ansprechpartnern, besonders Herrn Vieler (Bauleiter) ist wirklich lobenswert. Dieser ist Tag & Nacht erreichbar (sogar in seinem Urlaub 👍).

Jetzt schon können wir sagen, dass wir wirklich froh sind uns für Holz und Raum entschieden zu haben. Toi toi toi dass es so problemlos weitergeht......




Der Bagger rollt...

Endlich kann es so richtig losgehen. Wir haben uns bei den Erdarbeiten für einen Tiefbauer aus der Region entschieden um eine möglichst unproblematische Ablauf der Bauarbeiten sowie eine gute Kommunikation zu haben.. Leider klappte nicht alles so wie geplant.....

Nachdem der Vermesser unser Grundstück zunächst vermessen hatte, laut den H&R Plänen dann auch die Grobabsteckung für das Haus gemacht hatte und uns das Ergebnis des Bodengutachtens vorlag, waren wir der Ansicht, dass man nun den Tiefbauer beauftragen könne um die Einfahrt zu schottern, Versorgungsleitungen anschließen und den Unterbau für die Bodenplatte vorzubereiten.


So wurde der Auftrag beim Tiefbauer unterschrieben und dieser begann am nächsten Tag sofort mit den Erdarbeiten. Doch vier Tage später standen die Bagger wieder still! Es fehlten angeblich Unterlagen, wie Höhen und Voraussetzungen wie der Untergrund beschaffen sein sollte etc. Nach Rücksprache mit H&R stellte sich heraus, das die endgültigen Pläne (Statik etc...) noch eine Bearbeitungszeit von ca. sechs Wochen bedürfe. Dies hieß für uns min. 6 Wochen Baustop, sowie zusätzliche Kosten beim Erdbauer.
Daher merke: Auch wenn Gewerke fremd vergeben werden in jedem Fall alles vorher mit Holz & Raum absprechen. Dafür steht der Bauleiter immer zur Verfügung und es werden solche Fehler vermieden.


Mit unserem ausgewählten Tiefbauer haben wir leider schon zu Beginn der Bauphase sehr negative Erfahrungen gemacht. Da wir schnell beginnen wollten haben wir den erst besten, welcher Zeit hatte genommen. Das Problem an diesem ganzen Debakel war, das der Teifbauer trotz unvollständiger Unterlagen an Land ziehen wollte und uns die Unvollständigkeit erst mitteilte nachdem der Auftrag unterschrieben war. Dazu kamen zu dem vorher festvereinbarten Preis noch einige Nachzahlungen.

Nachdem wir alle Pläne erhalten haben, konnte der Tiefbauer nach diesen sechs Wochen erneut anrücken und seine Arbeiten beenden. Die Bodenplatte kann kommen...

Für die Bodenplatte holten wir mehrere Angebote ein. Unseren Zuschlag bekam ein Unternehmen aus der Region, da dieser zeitnah beginnen konnte und der Preis stimmte.


Dazu gibt es eigentlich nicht viel zu sagen! Innerhalb von vier Tagen wurden die Bodenplatten für Garage und Haus fertiggestellt. Die Jungs waren wirklich sehr fleißig und verstanden ihr Handwerk.
Die finale Abnahme erfolgte dann problemlos durch unseren Bauleiter Herrn Vieler.




Nun hieß es für uns: Warten auf den Stelltermin!

Sonntag, 20. August 2017

Bemusterung

09.06.2017
Knapp zwei Monate nach Vertragsunterschrift wurden wir zur Bemusterung eingeladen, auf die wir schon hinfieberten.

Endlich heißt es Fliesen, Türen, Fensterfarbe etc. aussuchen. Doch der Tag sollte anstrengender werden als wir dachten. Nach zweistündiger Fahrt nach Finnentrop kamen wir in der Holz & Raum Zentrale an. Wir wurden sehr herzlich empfangen und lernten Herrn Mester kennen, welcher uns in allen Fragen rund um die Bemusterung begleitete.

Zunächst begannen wir mit der Fensterfabe außen, Dachbedeckung sowie Dachüberstand, Außenfassade, Haustüre, Fensterbänke, Türen innen, Türgriffe und vieles mehr... Doch dann kam der Elektroplan, welcher sich umfangreicher darstellte als gedacht.
Ganze zwei Stunden brauchten wir allein für diesen.

Nach einer kurzen Pause und einer kleinen Stärkung aufs Haus lernten wir dann auch noch unseren zuständigen Bauleiter Herrn Vieler kennen, der uns rund um die Baustelle begleitet.

Als letzten Tagespunkt hatten wir nur noch die Treppe vor uns, wobei wir erst dachten achja gleich haben wir es geschafft!:-) Von wegen!!!
Abgesehen davon, das wir uns untereinander relativ uneinig waren, wie die Treppe auszusehen hat.
Wir waren uns nämlich nicht darüber im Klaren, dass eine Treppe ja aus vier verschiedenen Bauteilen besteht und man alle individuell form- und farblich aufeinander abstimmen muss.🙈🙈

Vor Ort entschieden wir uns zwar dann nach längeren Diskussionen für eine Treppe, jedoch änderten wir diese später zu Hause noch einmal ab. Hierzu muss gesagt werden, dass dies per Mail und Telefon immer reibungslos lief und auf unsere Wünsche umgehend reagiert wurde.


Vertragsunterschrift

26.04.2017:
Es ist so weit, der Tag der Vertragsunterschrift war gekommen. Nervös warteten wir auf Herrn Schneider und Herrn Kirchoff (Verkaufsleitung/Geschäftsleitung). Nach Besprechnung der letzten Eckpunkte bestellten wir unser individuell geplantes Eigenheim.

Die nächsten Schritte können beginnen... Wir freuen uns schon riesig auf die Bemusterung!


Die erste Planung beginnt...

Hallo, in den nächsten Monaten möchten wir unsere Erfahrungen mit möglichst vielen zukünftigen Bauherren teilen. In unserer Anfangsphase durchstöberten wir auch einen Baublog nach dem anderen und so konnten wir uns wertvolle Eindrücke über die Zeit des Bauens und vorallem auch die verschiedenen Hausanbieter machen. Daher wünschen wir euch viel Spaß beim Lesen und stöbern.😀

Schon zu Beginn der Planung, nachdem wir ein Grundstück gekauft hatten, galt unser Interesse den Holzständerhäusern. Die Stein auf Stein Variante war für uns keine Option.

Zunächst sind wir dann in zahlreiche Musterhaussiedlungen gefahren um uns so viele Ideen wie möglich für Grundrisse, Bauweisen und Heizungstechniken usw. einzuholen. Da wir uns beide einig darüber waren, dass wir keinerlei Kunststoffe in den Wänden haben wollten und auch auf die von vielen Anbietern so umworbenen Lüsftungsanlagen verzichten wollten, fiel unser Augenmerk direkt auf Holz & Raum (Isowood). Diese warben in der Musterhaussiedlung mit dem ökologischen und Kunststofffreien bauen.

Bei einem ersten Gespräch in dem Musterhaus haben wir glücklicherweise gleich den Isowood Archtitekten Herrn Schneider getroffen. Dieser war sehr kompetent und erklärte uns das besondere an der Isowoodbauweis sehr anschaulich. Auch auf unseren Wunsch mit dem Verzicht auf die Lüftungsanlage konnten wir umfangreich beraten werden.

Bei anderen Anbietern war die Beratung Zwecks Lüftungsanlage sehr schwammig und wenig fundiert. Die Verkäufer hielten sich offensichtlich nur an ihr Produkt was sie anbieten wollten. Die Lüftungsanlage wurde uns hier immer wärmstens ans Herz gelegt wobei die Risiken und Folgekosten die damit verbunden sind vom Tisch gewischt wurden, ohne auf unseren Wunsch des Verzichtes einzugehen. Uns konnte zwar ein Bauen ohne Lüftungsanlage angeboten werden, jedoch wollten die Hersteller immer schriftlich aus der Haftung treten wegen möglicher Schimmelbildung. Ebenso war es problematisch mit dem Verzicht auf eine Dampfsperre in den Wänden und der von uns nicht gewünschten Kunststoffdämmung.

Da wir bereits eine klare Vorstellung vom Haus hatten, konnten wir Herrn Schneider schon früh unseren Wunschgrundriss vorlegen. Für den ersten Beratungstermin bei uns Zuhause hatter er sich Gedanken gemacht und uns den ein oder anderen Verbesserungsvorschlag gemacht. Bei diesem Treffen dann sind wir auch zusammen an unser Grundstück gefahren und haben uns beraten und Herr Schneider machte mehrere Übersichtsaufnahmen für die optimale Drehung des Hauses zur Sonne.


Beim zweiten Termin dann konnte uns bereits eine Visualisierung des Hauses sowie eine preisliche Richtung genannt werden. Am Grundriss selbst änderten wir noch die Größe des Bades und Positionen mancher Fenster.

Nach ein paar Wochen Bedenkzeit und Vergleichen mit anderen Hausbaufirmen entschieden wir uns letztendlich für ISOWOOD. 😃